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Best of Bauhaus

Das neu gebaute Bauhaus-Museum in Weimar, entworfen von der Berliner Architektin Heike Hanada.
Nach drei Jahren Bauzeit hat das neue Bauhaus-Museum in Weimar seine Türen geöffnet. Dort sind Highlights aus den frühen Jahren zu bestaunen.
Autor: Dominik Betz

Ein Neubau zum 100. Geburtstag: Das Anfang April eröffnete Bauhaus-Museum in Weimar zeigt ausgewählte Objekte und Zeitdokumente aus seiner umfangreichen Sammlung in einer neu kuratierten Dauerausstellung. Unter dem Titel „Das Bauhaus kommt aus Weimar“ wird die Bandbreite künstlerischen Schaffens am Bauhaus erfahrbar – und die bis heute andauernde Strahlkraft der dort vermittelten Ideen. Zu sehen sind rund 1.000 Objekte aus den frühen Jahren, darunter die berühmte Tischlampe von Wilhelm Wagenfeld und der Lattenstuhl von Marcel Breuer (siehe Bild), aber auch Gemälde von Lyonel Feininger und Paul Klee.

Unter dem Leitgedanken „Wie wollen wir zusammen leben“ werden zentrale Fragen der 1920er Jahre thematisiert, die Lehre und Schaffen am Bauhaus prägten und auch für das gesellschaftliche Miteinander von heute und morgen relevant sind. Die Ausstellung bietet somit vielfältige Anknüpfungspunkte für Austausch und Diskussion. Einen praktischen Begleiter für den Museumsbesuch stellt die App Bauhaus+ dar, mit Audio-Touren durch die Ausstellungen sowie Informationen zu aktuellen Veranstaltungen. Und wem das noch nicht reicht: Weitere Ausstellungen zum runden Jubiläum gibt es an den anderen ehemaligen Bauhaus-Standorten in Dessau und Berlin.