Offen für Veränderung
USM

USM Haller: Systemmöbel im Wandel der Zeit

Ein System, das offen bleibt für Veränderung
CI Redaktion

Weich ist nicht das erste Wort, das einem zu USM Haller einfällt. Umso bemerkenswerter sind die neuen Soft Panels: textile Elemente, die sich nahtlos in das ikonische System einfügen lassen, ihm eine akustische, beinahe wohnliche Qualität verleihen. Sie verändern nicht das Möbel an sich, sondern dessen Wahrnehmung. Und genau darin liegt das Prinzip USM: Erneuerung entsteht nicht durch Bruch mit dem bisher Dagewesenen, sondern durch Kollaboration mit anderen. Seit jeher ist USM Haller weniger ein fertiges Produkt als ein offenes System. Seine Stärke liegt in den schier unbegrenzten Möglichkeiten, sich immer wieder neu zu konfigurieren, zu erweitern, umzudeuten. Doch diese Wandelbarkeit allein reicht nicht aus. Es braucht den Blick von außen, den Dialog mit anderen Kreativen, um das Potenzial des Systems sichtbar zu machen. Kooperationen sind für USM kein Marketinginstrument, sondern Motor der Weiterentwicklung. Auch die Soft Panels eröffnen neue Anwendungsmöglichkeiten; und sie sind eine Reaktion auf sich verändernde Arbeitsund Wohnwelten, dem Wunsch nach Ruhe, Textur und Atmosphäre. Das modulare Prinzip bleibt unangetastet, doch es bekommt durch die Soft Panels eine zusätzliche Ebene. Der Designklassiker bleibt lernfähig, ohne seine Haltung aufzugeben.

Wie vielseitig sich USM durch Kooperationen neu denken lässt, zeigt die Zusammenarbeit mit der Leica Camera AG. In der USM x Leica Cine Collection treffen zwei Designtraditionen aufeinander: die modulare Struktur des USM Haller Systems und die präzise Technik des Leica Cine 1 Cinema TV. Gemeinsam entwickelten beide Unternehmen Multimedia-Sideboards, die Technik und Interior elegant miteinander vereinen. Dabei bleibt die Technik im Raum präsent, ohne dessen ästhetische Klarheit zu stören – sei es im kreativen Arbeitsraum oder im Wohnbereich. Das Ergebnis sind durchdachte Möbel, die sowohl Kabel, Anschlüsse und motorisierte Projektionsleinwände aufnehmen, dabei aber offen für neue Konfigurationen bleiben. So ist diese Kooperation mehr als die Summe ihrer Teile, denn sie zeigt, wie ein klassisches, jahrzehntelang bewährtes Möbelsystem durch den Dialog mit technologischer Expertise neue Räume erschließt. Der Wandel vollzieht sich hier nicht spektakulär, sondern präzise – im Detail, im Austausch, in der Bereitschaft, das Bestehende immer wieder und gemeinsam mit anderen neu zu konfigurieren.

Weiterlesen in Trendscout