EXPERTENTIPPS
FLURGESTALTUNG
EINGANGSBEREICH

FUNKTIONALE, FARBENFROHE FLURE

Der Wandhaken DISK aus geöltem oder deckend lackiertem Massivholz eignet sich perfekt als platzsparende Garderobenlösung in Flur, Schlafzimmer oder Bad.
Individuell, funktional und aufgeräumt – Michael Ress, Geschäftsführer von Schönbuch weiß, wie der Eingangsbereich zur Visitenkarte der eigenen Wohnung wird.
AUTORIN: Catherine Hug

Ein einladend gestalteter Flur verschönert das Heimkommen. Doch in der Realität scheitert so manch einer bereits an Mäntelbergen und einem Haufen Schuhe, die schlimmstenfalls den Weg ins nächste Zimmer versperren. „Ordnung schaffen und Ausmisten hilft“, sagt Michael Ress. Mit Schönbuch bereichert er die Möbelwelt und unsere Dielen um platzsparende, funktionale und vor allem farbenfrohe Helfer – für all das, was nach dem Aussortieren bleiben darf.

Wie er in seinem eigenen Flur dauerhaft für Ordnung sorgt, warum er sich mehr Farbe in deutschen Dielen wünscht und welche Tipps er für die Einrichtung kleiner Flure parat hält, erzählt er uns.

INDIVIDUELLE ORDNUNGSHELFER

Eine Voraussetzung, um sich willkommen zu fühlen ist für Michael Ress Ordnung: „Unsere Erfahrung zeigt, dass die meisten Menschen die gleichen Bedürfnisse haben, wenn es um den Eingangsbereich geht. Egal wie groß oder klein die Diele ist: Jeder braucht Stauraum und ein freundliches Ambiente im Eingangsbereich. Durch eine einfache Struktur und die Möglichkeit, Dinge wegzuräumen, kann ich selbst einen sehr kleinen, fensterlosen Raum offener, größer und einladender gestalten. Außerdem helfen Spiegel, Licht und Farbe, den Flur zu strukturieren.“

Ausgangspunkt für die Flurgestaltung sollten laut Ress in erster Linie zwei Fragen sein: „Welchen Platz habe ich zur Verfügung und welche Funktionen sollen hier erfüllt werden? Möchte ich also einen Ort für meine Schuhe haben, was ich sehr empfehle. Habe ich Kinder, kommen dazu vielleicht Fahrradhelme. Empfange ich regelmäßig viele Gäste, sollen auch deren Jacken und Mäntel im Flur hängen können. Wir sagen immer: ,feel welcome’, meinen aber eben nicht nur den Gast, der sich willkommen fühlen soll, sondern vor allem uns selbst. Es geht neben dem ersten Eindruck, den der Eingangsbereich von der eigenen Wohnung vermittelt, um uns selbst, um das eigene Gefühl, des Zuhause Angekommenseins. Und dazu gehört es, einen Platz für Dinge zu schaffen, die ich selbst ablegen möchte, Dinge wie Schlüssel, Geldbeutel, die Post oder die Einkaufstüten, bis hin zur Aktentasche und dem Mantel, für die ich feste Plätze haben sollte. In der Konsequenz heißt das, dass die Möbel im Eingangsbereich höchst individuellen Anforderungen entsprechen müssen, und das bei einem meist sehr begrenzten Platzangebot.“ Ein Grund, bei der Auswahl der Möbel vor allem auf eine möglichst geringe Tiefe zu achten, so Ress, der außerdem dazu rät, vorhandene Nischen möglichst deckenhoch zu nutzen: „Stauraum kann man gerade in der Diele wirklich nie genug haben. Mit einem raumhohen Einbauschrank lässt sich intelligenter, nicht einengender Stauraum schaffen.“

Drei Dinge dürfen für ihn jedoch selbst in winzigen Eingangsbereichen nicht fehlen: „Etwas, um Kleidung aufzuhängen, sei es nur für Gäste, ein Spiegel für den letzten Blick, bevor ich das Haus verlasse und eine Ablage für Schlüssel, Portemonnaie oder den Inhalt meiner Hosentasche – das sind die minimalen Anforderungen für das Entrée. Allerdings möchte niemand seinen Mantel im Schlafzimmer anziehen oder die Schuhe im Treppenhaus deponieren. Zumindest die täglich genutzten Schuhe sollten deshalb im Flur Platz finden. Und ab einem gewissen Alter ist zudem eine Kleinigkeit zum Sitzen, etwa ein Hocker oder eine kleine Bank im Flur schön.“

INDIVIDUELLE FARBGESTALTUNG

Damit neben all der geforderten Funktionalität der Raum auch die eigene Persönlichkeit widerspiegelt, rät Ress zum mutigen Einsatz von Farbe: „Natürlich ist Farbe Geschmackssache, aber ich finde, wir haben jetzt lange genug beige und grau gesehen. Farbige Akzente, und wenn es nur die Kleiderbügel oder ein kleines Kästchen für Kleinigkeiten wie Schlüssel sind, lassen einen Raum freundlicher und moderner wirken. Deshalb bieten wir einige starke Akzentfarben an. Außerdem lassen sich mit farbig gestalteten Wänden kleine Räume wirkungsvoll vergrößern. Wählt man die Wandfarbe passend zu unserem Einbausystem Cabin, dann verschwindet es optisch in der Wand und der Raum wirkt größer“, so Ress, der seinen eigenen Eingangsbereich vom Boden bis zur Decke in einem Farbton gestaltete. „Der ist schieferschwarz, das macht den Raum gar nicht dunkel, wie man vielleicht annehmen würde, so der Experte, der mit der Kommode Collect (ebenfalls in schwarz) zudem das oft kleinteilige Ablageproblem elegant löste: „In 18 verschiedenen Schubladen hat alles seinen festen Platz. Es gibt eine Schublade für die Sonnenbrillen, Schlüssel, die Handschuhe oder das Fahrradschloss.“ Auch die übrigen Teile in seinem Flur stammen aus der Schönbuch-Kollektion: neben dem Garderobenständer Sticks und einer Spiegel-Collage aus unterschiedlich großen Spiegeln der Serie View bietet die Sitzbank Upon , ein Entwurf von Stefan Diez, eine filigrane und formschöne Sitzgelegenheit.

ERPROBTES WISSEN UND LEIDENSCHAFT

UNSERE EXPERTEN

„WIR WOLLEN INDIVIDUELL GESTALTETE UND FARBENFROHE EINGANGSBEREICHE SCHAFFEN, IN DENEN MAN SICH WILLKOMMEN FÜHLT.“
MICHAEL RESS
SCHÖNBUCH
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